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Kurzer geschichtlicher Überblick

Die Fundamente Nova Goricas, der Stadt an der Grenze zu Italien, entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf der 6. Pariser Friedenskonferenz 1946 fiel Gorica nämlich an Italien, wodurch ein großer Teil der Regionen Goriška, Posočje und dem unteren Vipava-Tal sein Zentrum verlor.

Die Besiedelung der weiteren Umgebung der Stadt reicht jedoch mehrere Jahrtausende zurück, wovon einige bedeutende archäologische Fundstätten zeugen. Im Herbst 1947 begann ein Sonderausschuss unter der Leitung von Ivan Maček mit der Verwirklichung der Idee eines neuen Zentrums der Region Goriška. Der urbanistische Plan der Stadt wurde vom Architekten und Urbanisten Edo Ravnikar ausgearbeitet.

Am 13. Juni 1948 wurde der Grundstein zum Bau gelegt. Jugendbrigaden aus ganz Jugoslawien begannen mit dem Bau der neuen Stadt. Zuerst entstanden die sogenannten »russischen Blocks«, das Gemeindehaus und ein Hochhaus. Mit der Zeit erwuchsen größere Wohnblocksiedlungen, neue Objekte mit dem Kulturhaus und einem Kaufhaus an der Spitze; es entwickelte sich das Gesellschaftszentrum Nova Goricas. Während des schnellen Wachstums der Stadt wurde der Plan Idee Ravnikars mehrmals verändert; vom ursprünglichen Entwurf eines Parks sind jedoch etwa zweihundert heimische und exotische Bäume und Sträucher geblieben, was zweifellos als große Besonderheit angesehen werden  kann.

 

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